Berliner Narrative

Demobeobachter - Berliner Narrativ lehnt: rechte, linke, islamistische und jede andere Form von Gewalt ab

                           

Bereits im Vorjahr stellte das Bundesamt für Verfassungsschutz eine deutliche Radikalisierung in der linksextremen Szene fest. Es finde ein Wechsel der Aktionsformen statt, hieß es damals. Neue Zahlen des Innenministeriums bestätigen nun diesen beunruhigenden Trend.


Die Zahl der linksextremistisch motivierten Gewalttaten ist im Jahr 2020 deutlich gestiegen. Das geht aus einer WELT AM SONNTAG vorliegenden Antwort des Bundesinnenministeriums (BMI) auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsabgeordneten Linda Teuteberg hervor.

Ausgestoßene der Woche: Boris Reitschuster, Anabel Schunke und Indubio


Die erste Ausgestoßene der Woche ist Fatina Keilani. Am 15. Januar veröffentlichte die Juristin und Tagesspiegel-Redakteurin den Beitrag „Wenn Weiß-Sein zum Makel gemacht wird. Darin setzte sie sich kritisch mit der Art „wie antirassistisches Engagement derzeit läuft“ auseinander. Der aktuelle „Kampf gegen Rassismus“ nütze vor allem denen, die damit ihr Auskommen sichern, so die These der Autorin, während er „die vielen anderen, die von Rassismus betroffen sind, nicht weiterbringt, sondern im Gegenteil verhindert, dass Menschen unbefangen mit ihnen umgehen können, weil sie immer befürchten müssen, gleich wieder in eine Falle zu laufen.“


Die Reaktionen auf diese Kolumne schildert Keilani in einem weiteren Tagesspiegel-Beitrag. Sie habe „persönliche Angriffe aller Art“ erfahren, „Beschimpfungen, die Unterstellung, dass ich ein Rassist wäre, außerdem ein Antisemit, was man aus meinem arabisch klingenden Namen ableiten wollte.“ Weiter schreibt sie: „Ich wurde in den Twittersturm, der über mich hereinbrach, wie in eine Parallelwelt katapultiert. Sie besteht aus Freund oder Feind, Zwischentöne wie in der Wirklichkeit gibt es nicht.“


Vorwürfe konstruiert und Aussagen verzerrt

Schmetterlinge, Latzhosen und Hass

Die Grünen sind in Hamburg gerade sehr erfolgreich und harmonisch. In ihren Anfangszeiten war das ganz anders. -  Die Grünen


Bettina Röhl direkt: Der grüne Hass - Das große Versagen der deutschen Parteien. Seite 5/7.

Wer im Fall Guttenberg von Moral spricht, wie es viele grüne, rote und auch schwarze Politiker, viele Journalisten getan haben und tun, wer von einem Lügner spricht, einem Betrüger und hohen Maßstäben, die an die politische Kultur in diesem Land anzulegen seien, macht sich im höchsten Maße unglaubwürdig und selber zum Lügner, wenn er so tut, als sei der Fall Fischer so wie er steht und liegt in Ordnung. Das war der Fall nicht und das ist er nicht.Da stehen sich gegenüber; da eine getürkte Doktorarbeit, die inzwischen Seite für Seite seziert wurde und weiter seziert werden soll und deren Enthüllung dazu führte, dass ein Minister jetzt zurück getreten ist. Und auf der anderen Seite eine zehn Jahre währende kriminelle Gewaltvergangenheit mit unaufgeklärten Taten, die selbst dort, wo bereits Fakten an die Öffentlichkeit gelangt sind, wieder in Schubladen verschlossen wurde, damit der betreffende Minister unter allen Umständen im Amt bleiben konnte und auch bis heute nicht ernsthaft beschädigt werden soll.Fischer ist Gallionsfigur einer mächtigen grünen Bewegung gewesen, die heute (ohne ihn) im Begriff steht die Macht im Staate zu übernehmen. Guttenberg ist dagegen im Moment eine bloße Personalie der Geschichte.Fischer und die Fischer-Affäre aus Anfang 2001, die bekanntlich, bevor es zu den weiterführenden Fakten kam, abbrach, werden nicht als Affäre im historischen Stammbaum dieser Republik geführt. Der tiefe Fall des Fischer gilt nicht (einmal) als Thema, was daran liegt, dass Fischer eben nicht, wie es regelgerecht gewesen wäre, über die damals neue Details aus seiner extremen Gewaltvergangenheit stürzte.

 

Die Fischer-Affäre ist der Sündenfall der links-liberalen Übermachtpresse. Die Fischer-Affäre wird seit zehn Jahren ausgeblendet, als hätte es sie nie gegeben. Sie wird auf eine perverse Art tot geschwiegen. 

Das Hochschreiben solcher Phänomene wie der RAF durch Spiegel, Stern, Zeit und andereHast Du schon mal darüber nachgedacht, wie viele Mörder der RAF im Spiegel jedes, aber auch jedes Verlautbarungsinterview, und jeden Vorabdruck irgendeines sogenannten Buches und vieles mehr in den letzten vierzig Jahren gekriegt haben? Dagegen wäre doch Eure Behauptung, dass Guttenberg Privilegien bei der BILD-Zeitung genieße im wahrsten Sinne des Wortes pillepalle.Vierzig Jahre RAF-Foren im Spiegel sind auch nicht „Weltpolitik“,(wie die Titelgeschichten-Autoren prahlen) sondern bestenfalls unterster Lagerkampf. Wie viele Spiegelredakteure in den letzten Jahrzehnten kannten Terroristen und Ex-Terroristen und kumpelten mit ihnen herum und wussten deutlich mehr als sie schrieben? Wie viele Spiegel-Journalisten schönten also die RAF-Geschichte?

Alles Journalismus mit großer Distanz?

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